GlobalLokal

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00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Global Lokal, dem Podcast des Eiderwelt Landesnetzwerkes.

00:00:10: Mein Name ist Kajke und heute spreche ich mit Mila Zag von der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde Ulrike Bodicek vom MV Tourismus GmbH und Nadine Stübel vom EUCC Deutschland über die Veränderung an unserer Küste und was sie für den Tourismus und unsere Zukunft bedeuten.

00:00:30: Die Küste

00:00:30: verändert sich und Tourismus- und Küstenschutz müssen sich darauf einstellen,

00:00:35: das heißt aber

00:00:35: nicht

00:00:36: Verzicht auf Urlaub am Meer sondern einen anderen Umgang mit der Küste und den sich verändernden Bedingungen.

00:00:43: Wenn wir jetzt handeln gewinnen wir etwas zurück nämlich die Schätze der Natur von unserer Haustür.

00:00:49: Wir werfen einen Blick auf innovative Lösungen und fragen wie können Küstenschutz Naturschutz und Tourismus miteinander vereinbart werden?

00:00:57: Was können wir tun, um diesen einzigartigen Lebensraum zu bewahren und die Menschen an der Küste zu schützen?

00:01:04: Es geht um Dünnschutz durch Komposttoiletten am Strand.

00:01:07: Kleine Veränderungen wie Energiespannen im Urlaub, regenerativen Tourismus – z.B.

00:01:13: in Müllsammeln statt Sonnen-, Bewusstseinsbildung und darum, wie wichtig Daten und Dialog sind für Urlauberinnen- und Einheimische.

00:01:21: Im Projekt BeachSOS zum Beispiel arbeiten Akteurin daran, Veränderung Stränden genau zu messen und zu kommunizieren, wie etwa die Sandtemperatur um ein Bewusstsein Verständnis und Akzeptanz der Gäste zu schaffen für Veränderungen.

00:01:38: Doch warum ist das wichtig für Klimagerechtigkeit?

00:01:42: Weil Klimaveränderungen auch vor Ort spielbar wären, den Tourismus und Küstenschutz herausfordern.

00:01:47: Aber die Schaffung eines Bewusstseins für den Klimawandel und seine Auswirkungen vielleicht dazu führt dass ein klimaverantwortliches Handeln nicht allein vor der Haustür stehen bleiben muss.

00:01:58: Eines ist klar unsere Küste ist mehr als nur ein Urlaubstil.

00:02:02: sie ist unser gemeinsamer Schatz den es zu erhalten gilt.

00:02:05: jetzt erst einmal viel Spaß beim hören.

00:02:09: Ich freue mich heute, ganz doll hier im Studio zu sein mit drei tollen Frauen.

00:02:13: Wollt ihr euch mal kurz selbst vorstellen?

00:02:34: Ja, ich freue mich sehr, dass ihr heute hier seid.

00:02:36: Das ist tatsächlich auch das erste Mal für mich, dass ich mit drei anderen Leuten im Studio bin.

00:02:41: also ich bin schon ein bisschen aufgeregt und vor allem gespannt was ihr heute erzählt weil ihr sprecht über Themen wo ich das Gefühl habe wo ich noch nicht so sehr drin bin.

00:02:51: also das läuft so parallel das Thema Tourismus so ein bisschen Und deswegen bin ich sehr gespannt darauf, was

00:02:58: ihr

00:02:59: alles zu berichten habt.

00:03:00: Aber bevor wir einsteigen unsere Kategorie

00:03:03: erkläre

00:03:04: deinem zehnjährigen Ich Was du machst und warum?

00:03:08: Also du musst dir das so vorstellen Du schmeißt deine Party in deinem Wohnzimmer und vielleicht erlaubst du es deinen Gästen sogar dass sie mit den garten gehen.

00:03:18: Du musst ja halt vorher überlegen wie viele Gäste kann nicht einladen dass sich alle wohlfühlen.

00:03:22: Viele kann ich einladen, dass mein Garten dann noch so aussieht wie ich ihn gerne hätte.

00:03:26: Dass die Leute nicht in den Beten rumlaufen oder das der Garten nicht verdreckt ist aber auch umgekehrt wenn man den Dreck aus dem Garten ins Wohnzimmer trägt.

00:03:35: Wie viel Essen und wie viele Getränke brauche ich damit ich auch nicht soviel wegschmeißen muss?

00:03:40: hoffentlich gar nichts weggeschmeißer?

00:03:42: Wie vermeide ich Müll auf der Party?

00:03:44: all das gehört zum nachhaltigen Tourismus.

00:03:47: denn nachhaltiger Tourismus Wer eine Party in der Stadt, bei der man alle Bedürfnisse wünschen, aber auch Anforderungen der Natur berücksichtigen muss.

00:03:57: Ja, wow.

00:03:57: Das kann ich mir jetzt schon richtig gut vorstellen und ich fühle ein leichtes Stressgefühl muss ich sagen bei dieser Aufgabe.

00:04:05: ja aber danke das war voll der gute Einblick.

00:04:08: Uli möchtest du weitermachen?

00:04:09: Ja

00:04:09: gerne also die Frage ist mit tatsächlich gar nicht so fern weil ich auch zwei Kinder habe sieben und zehn und da kommt schon öfter mal die frage Mama was arbeitest Du eigentlich?

00:04:18: und es ist tatsächlich nicht ganz so einfach zu erklären.

00:04:20: aber ich versuche halt immer zu sagen die Gäste und auch wir Einheimische.

00:04:24: Wir lieben an Mecklenburg-Vorpommern die Strände die Wälder, die Seen.

00:04:28: Aber natürlich auch die Kultur, die Städte, die Schlösser und natürlich auch den tollen Menschen hier.

00:04:33: Und wir als Landesdrismusgesellschaft wollen dazu beitragen dass das eben auch Zukunft noch so bleibt, dass auch du und deine Kinder hier noch einen schönen Urlaub verbringen können.

00:04:43: Genau!

00:04:44: Wir helfen zum Beispiel Hotels und Restaurants dabei clever mit Energie umzugehen also Winter möglichst wenig Energie verbraucht, um zu heizen oder im Sommer.

00:04:55: Um zu kühlen als Hotel.

00:04:56: Das sind so Themen die wir angehen und gleichzeitig zeigen unseren Gästen aber eben auch was haben wir eigentlich für tolle Schätze hier im Land?

00:05:04: Wenn wir zum Beispiel eine Kanu-Tour machen und dann schwimmt da plötzlich der Biber vorbei oder über uns Kreis der Seeadler.

00:05:10: das sind natürlich tolle Erlebnisse

00:05:12: Aber

00:05:12: das müssen sie natürlich auch schützen damit dass eben alles so bleibt.

00:05:16: Da wollen wir eben bleibt wie unsere Gäste und auch wir das lieben, unseren Beitrag leisten.

00:05:23: Und das machen wir mit den Touristikern im Land aber auch ganz vielen anderen spannenden Partnern, die es so

00:05:27: gibt.".

00:05:28: Ja

00:05:28: cool!

00:05:29: Ich glaube dass wollen wahrscheinlich alle, die gerade zuhören.

00:05:32: also ja richtig toll Nadine Wie ist es bei dir?

00:05:37: Also bei mir ist es vielleicht nachher nicht die Party in der Stadt sondern vielleicht die Party am Strand.

00:05:43: Wir kümmern uns letztlich von der Küstenunion um die Zukunftsfähigkeit der Küste und des Strandes.

00:05:51: Also was können wir da eigentlich heute, und auch morgen noch tun?

00:05:55: Und wie können wir diesen Bereichküste für alle erhalten so dass auch die zukünftigen Generationen das heißt also unsere Kinder- und Kindeskinder dann auch ebenso ihren Fokus drauflegen und den nutzen können.

00:06:08: Also macht es noch Spaß an der Küse zu sein.

00:06:11: mittlerweile wissen wir ja ein Großteil der Menschheit an Küsten lebt Und aktuell steht gerade dieser Bereich eben unter Druck und wir müssen uns Gedanken machen, wie das zukünftig aussehen kann.

00:06:21: Von der Küstenunion kümmern wir uns genau um dieses Zukunftsweltküste also Wie kann dieser Bereich für Klein- und Großlebenswert bleiben?

00:06:30: Und speziell von der Küstenunion liegt es uns am Herzen, Akteure und Akteurinnen zusammenzubringen die eben in diesem Bereich aktiv sind.

00:06:39: Also die eine Stimme haben aber vielleicht auch solche an den Tisch zu holen ihnen gehört zu verschaffen die noch nicht laut sind aber eben auch eine wichtige Stimme habe und dort dann für Kompromisse zu sorgen das heißt die unterschiedlichen Ansprüche zusammenzubrechen und Kompromise zu finden die eben nicht nur heute Geltungen haben, sondern eben auch

00:07:00: morgen.

00:07:01: Ja da war jetzt schon so viel Wichtiges dabei und ich habe jetzt auch schon ganz viel Engagement und Herz irgendwie rausgehört.

00:07:09: aber was hat euch denn eigentlich dazu bewegt in diesen Bereichen zu arbeiten?

00:07:13: In der Rostock- und Münde werden.

00:07:15: wir leben hier alle von Wasser, vom Strand und dieser wunderschönen Landschafttourismus ist einfach ein großer wichtiger Wirtschaftsfaktor.

00:07:22: So viele Jobs hängen daran Und es macht einen ganz großen Teil von dieser Stadt aus, dass wir diese Naturschätze hier haben.

00:07:28: Dass die Einheimischen diese hohe Lebensqualität schätzen und auch dass die Gäste davon profitieren.

00:07:33: Es liegt mir viel daran, diese Schätze zu schützen.

00:07:39: Auf das Bild der Partie noch mal zurückzukommen.

00:07:41: Wir genießen das aber müssen das bewusst und verantwortungsvoll genießen und dafür sorgen, dass diese Naturräume erhalten bleiben.

00:07:50: Das ist auch spannend, dass du das gesagt hast.

00:07:51: Dass Naturschutz nicht gleich verzicht ist was ja auch manche vielleicht damit irgendwie verbinden sondern dass es auch bereichernd sein kann.

00:08:00: Es muss sogar finde ich mit Erfahrung und Genuss zusammen gehen denn dann verstehen Menschen warum so ein Wald wie die Rostockerheide so schützenswert ist.

00:08:10: Die Schätzen an diesen Erholungswerten merken Ah!

00:08:12: So toll hier.

00:08:13: Ich bin nach einem dreiviertel Stunden Spaziergang so erholt von der Woche.

00:08:18: Wie kann ich das meinen Kindern noch möglich machen?

00:08:20: Und was muss sich dafür tun, dass das in fünfzig Jahren oder in hundert Jahre immer noch so ist.

00:08:23: Ja also es hat ganz viel mit uns auch zu tun.

00:08:27: ja okay

00:08:29: Also ich bin Meeresbiologin komme aber aus Berlin und bin letztlich wegen Beziehungen und Familie dann auch nach Ostern gekommen und habe hier eigentlich erst diesen Bereich kennengelernt die Küste.

00:08:43: Ich bin grundsätzlich interessiert an der Welt und gehe mit offenen Augen durch die Welt.

00:08:50: Und diese Küstenräume ziehen mich eigentlich magisch an, also egal wo man im Urlaub ist, man guckt immer erst mal nach der Küste oder nach Wasserlandschaften oder so das bewegt mein Herz.

00:09:01: Das ist so vielfältig und will entdeckt werden.

00:09:03: und vor allem diese Facetten bringen eben so viele Themen, viele Farben, viele Menschen zusammen und eben auch Probleme und die wollen angepackt werden verspüre ich immer einen ganz großen Drang, mich dem anzunehmen und die Menschen zusammenzubringen damit wir eben hier dieses tolle Natur- und Kulturgebiet diese Landschaft erhalten können.

00:09:26: Ja also ich habe auf jeden Fall rausgehört warum es auch gerade für MV so wichtig ist dieses Thema nachhaltiger Tourismus das Thema weiter zu denken und weiter zu behalten.

00:09:37: Das führt mich so ein bisschen zu der Frage, okay.

00:09:40: Welche Risiken drohen denn der Küste in MV durch den Klimawandel und wie bereiten wir uns gerade darauf vor?

00:09:47: Also mittlerweile haben sehr hohen Kenntnisstand, was sich an der Küstenregion verändern wird oder merken ist ja auch schon zunehmend.

00:09:58: Also wir haben es damit Küsten-Irosionen zu tun also mit Landverlust das eben Strand und Sediment abgetragen wird von den Küsten.

00:10:06: Wir haben's mit einem steigenden Meeresspiegel zu tun, der eben explizit eben auch für die südliche Ostseeküste relevant ist.

00:10:13: hier haben wir eben schon seit nineteenhunderten einen Anstieg von zwanzig Zentimetern bis jetzt erreicht Anstieg von Millimetern pro Jahr.

00:10:22: der uns dort Probleme bereitet.

00:10:24: und wir haben natürlich auch ganz viele Veränderungen von Ökosystemen.

00:10:27: Die Küsten-Lebensräume verändern sich, Dünnen, Salzwiesen, More auch in ihrem Zusammenspiel und werden immer wichtiger dass wir die auch diesen natürliche Prozesse verstehen und diese Ökostäme auch schützen.

00:10:39: Wir haben es mit Biodiversitätsveränderung zu tun das heißt also Artenzusammsetzungen verändern Sich!

00:10:46: Wir haben eben Wärme begünstigte Arten die zunehmen Aber gleichzeitig haben wir invasive Arten, die kommen also gar nicht hier heimisch sind sondern die eingetragen werden über ganz verschiedene Fahre und sich hier etablieren und andere Arten eben verdrängen.

00:11:01: Was uns Menschen sicherlich am meisten auch sorgebereitet ist, sind die höheren Temperaturen oder auch die Veränderungen des Wetters.

00:11:09: Also diese schlagartige Veränderung, Hitzebelastung, die eben auch für ganz viele verschiedene Altersgruppen relevant haben und bedacht werden müssen – das geht ja schon mit Hitze frei in der Schule los!

00:11:21: Aber eben auch ältere Menschen sind davon extrem betroffen.

00:11:25: Veränderungen im Tourismus haben wir auch schon gesehen, dass es einfach verschiedene Fahre gibt.

00:11:30: Dass also jetzt die gängigen oder in den letzten Jahrzehnten vielleicht gängige Tourismusgebiete ihre Relevanz verlieren und andere mehr von Interesse sind eben auch gerade aufgrund der Temperatur.

00:11:43: Ansonsten gibt es noch Veränderung in der Landwirtschaft, in der Bodennutzung.

00:11:46: das heißt das hat auch mit trockenen Perioden zum Beispiel zu tun Bodenfeuchte, die sich verändert und dann landwirtschaftlich eben anders oder nicht mehr genutzt werden kann.

00:11:56: Und natürlich haben wir es mit Küstenschutz in Infrastruktur zu tun.

00:11:59: Das heißt durch diese Meeresspiegelanstiege oder auch die Sturmfluthäufigkeiten, die zunehmen, haben wir das natürlich mit Infrastrukturproblemen zu tun, dass heißt Extreme Ereignisse können das einfach zerstören.

00:12:13: Es resultiert in ganz hohen Kosten.

00:12:15: aber eben nachher auch mit dem Gedanken müssen wir uns hier und da sogar von der Küste verabschieden.

00:12:22: Und dann gibt es noch Veränderungen in der Fischerei, wir haben Versaurerwärmung der Ostsee also das was man auch schon oft in den Medien lesen kann und auch diskutiert wird, was natürlich auch für den Tourismus extreme Auswirkungen haben kann.

00:12:38: Ja gut, dass du das alles nochmal ansprächst aber es ist natürlich auch sehr überwältigend finde ich wenn man das alles so

00:12:45: hört.

00:12:46: Aber ich weiß, dass ihr ja auch unter anderem daran arbeitet das zu verbessern.

00:12:50: Was gibt es denn gerade für positive Sachen?

00:12:53: Was gibt's für Projekte, Initiativen?

00:12:56: Habt ihr da Beispiele die uns vielleicht wieder so ein bisschen einen positiven Blick in die Zukunft erwöglichen?

00:13:02: Hab dir Hoffnung für uns!

00:13:04: Also ich glaube es ist wichtig, also neben den wirklich schlimm negativen Auswirkungen aber trotzdem auch immer noch so ein bisschen zu gucken.

00:13:11: Es kann tatsächlich auch positive Auswirkung haben gerade für den Tourismus natürlich auch Saisonverlängerung wenn wir im Frühjahr und im Herbst dann eben auch noch Outdoor-Angebote für die Gäste bieten können.

00:13:21: Ist das natürlich auch ein positiver Effekt.

00:13:23: heißt natürlich nicht dass man jetzt die Negativen und Risiken irgendwie verhabenlosen sollte?

00:13:28: Aber wir versuchen da eben wirklich konkret anzusetzen.

00:13:30: was kann man machen?

00:13:31: zum Beispiel haben wir unsere Initiative Natürlich mit Verantwortung haben wir ausgeweitet auf das Thema Energiesparen und auch Wassersparen, wo wir einfach Gäste sensibilisieren wollen.

00:13:42: Mit positiven Nutsches also kleine Anstübser ein paar lustige Sprüche zum Beispiel vom Lichtschalter oder von der Duschbrause oder vom Wasserhahn Der ein so'n bisschen locker drauf aufmerksam macht.

00:13:54: Mensch, spare doch mal!

00:13:55: Bisschen Strom, bisschen Wasser.

00:13:57: Das sind einfach so Sachen wo wir versuchen daran zu gehen.

00:14:00: und ich finde auch aktuell mit dem Klimaverträglichkeitsgesetz zum Beispiel auch auf Landesebene ist durchaus auch positiv dass wir jetzt den gesetzlichen Rahmen haben zur Klimaneutralität bis zweizig-fünfundvierzig.

00:14:11: also das ist schon einiges im Bewegung des Klimaanpassungsstrategie.

00:14:15: die wurde jetzt darauf basierend ja entwickelt und auch da wurden ganz konkrete Maßnahmen für die Touristiker festgelegt, wie zum Beispiel als Landes-Tourismus Gesellschaft werden da jetzt ganz viele Klimaanpassungsmaßnahmen einfach auch für die Tourismusakteure.

00:14:31: Ja, entwickeln bis Ende des Jahres und dann auch entsprechend kommunizieren.

00:14:35: Da geht es dann eben zum Beispiel darum wie kann ich als Kulturanbieter eben auch mein Event ja hitzeresilient machen indem mich eben Trinkstationen anbiete oder Beschattung oder Wie kann ich auch als Beherberger?

00:14:47: Zum Beispiel für meine mitarbeitenden UV schützende Arbeitskleidungen anbieten oder die Fassaden begrünen?

00:14:54: also viele kleine Tipps Die einfach helfen sich an zu passen aber natürlich auch zu schützen.

00:14:58: und da haben wir auch einen sieben Punkteplan z.B.

00:15:00: für strategischen Klimaschutz entwickelt, wo es dann einfach auch viel darum geht erst mal überhaupt tourismus-spezifische Klimaziele zu entwickeln.

00:15:09: wir messen zum Beispiel immer die Emission des Urlaubslandes also eine Klimabilanzierung fürs gesamte Urlaubsland um auch zu gucken Wo sind denn eigentlich unsere großen Emissionsquellen was natürlich oftmals die Mobilität ist und da eben entsprechend anzusetzen.

00:15:24: Ganz wichtig ist das Thema ehrliche Klimakommunikation entwickelt für unsere Gäste, denen wir anbieten wo sie einfach schauen können welche Emissionen sie dann jetzt produzieren mit ihrer Urlaubsreise.

00:15:37: Dann bekommen Sie Tipps wie können Sie das Ganze vielleicht klimafreundlicher gestalten und am Ende dann eben auch nochmal Kompensationsmöglichkeiten zum Beispiel die Ökowertpapiere vom Land damit sie dann auch Möglichkeiten haben wirklich ihren Urlaub klimaffreundlich zu gestalten.

00:15:51: Und ich glaube Mila ihr seid auch gerade dabei den Rechner zu entwickeln oder bei euch mit einzubinden.

00:15:56: Ja, das ist auch etwas, worauf ich mich sehr freue.

00:15:59: Weil wir natürlich als Rostock gesegnet sind mit diesem tollen Bahnhof.

00:16:03: Der Gut Angebund ist dann die Großstädte und auch im Fernverkehr.

00:16:07: Und man kann sowohl in den Deutschland-Tickets aus Hamburg oder Berlin klimafollig zu uns anreisen als auch aus weiter entfernten Bundesländern.

00:16:13: Wir haben auch viele Gäste aus Nordrhein-Westfalen und Bayern, die vor allen Dingen bevorzugt mit der Bahn kommen.

00:16:19: Das zeigen unsere Erhebungen und Umfragen.

00:16:21: Genau damit haben wir rund die Hälfte der Emissionen Anreise entfallen bei so einem touristischen Aufenthalt quasi schon eingespart.

00:16:32: Wenn alle mit der Bahn kommen würden, das ist das Idealbild könnten wir als Destination uns dann auch besser aufstellen.

00:16:38: also ich kann das nur betonen unsere Zusammenarbeit ist das was mir Hoffnung macht in Bezug auf Klimaanpassung und auch Klimaschutz denn es ist viel Wissen und viel Kompetenz an verschiedenen Ja, Köpfen und Akteuren so verteilt.

00:16:54: Und wenn wir zusammenkommen sie an ein Tisch bringen und uns gemeinsam Lösungen überlegen können wir auch mehr erreichen.

00:17:01: Auch wenn es kleine und eigentlich auch viel zu spät vorgenommene Schritte sind ist das etwas was mir Hoffnung macht.

00:17:07: denn aufgrund eurer guten Entwicklung Uli Wenn die diesem CO-Zählungstool können wir jetzt quasi auf einen fahrenden Zug drauf springen und das auf unserer Seite einbinden.

00:17:17: Wir müssen uns dieses Wissen nicht neu erschließen sondern Eure Expertise ist da reingeflossen.

00:17:21: Die Zusammenarbeit mit dem TourZert, der Exzellenzinitiative Tour Zert die Deutschlandweite aktiv ist, ist da rein geflossen und wir können diese fertigen Produkte einsetzen.

00:17:32: Wir bauen auch genauso auf die Expertise von Stalu mittleres Mecklenburg.

00:17:36: Sie sagen uns wo es langgeht in Sachen Christenschutz?

00:17:39: Wir sind dann quasi die ausführende Kraft wenn sie sagen Dünnen sind das auch und oh wir haben hier keine Deiche.

00:17:44: wer an den Nordsee sorgen wir dafür dass die Besucherinnen und Besucher nicht die Dünen als Sonnenplatz nutzen.

00:17:50: Das ist unsere Verantwortung als Tourismuszentrale, um die Gäste so zu informieren und auch mit Hilfe des Strandvogtes, der im Zweifel anspricht sicherzustellen, dass Gästen nicht in die Düne gehen.

00:18:01: Auf der Seite von Mann Grafenheide und Hohedüne hatten wir lange Zeit das Problem, dass wir aufgrund des Küstenschutzes keine Wasserleitungen verlegen konnten.

00:18:11: Also haben wir da auch keine Toiletten?

00:18:12: Und was machen Gäster wenn keine Toalette da ist?

00:18:16: sie gehen in die Dünen Und dann ist natürlich auch vertritt ein Schaden.

00:18:21: Das ging von dem, was wir erreichen wollen.

00:18:23: Eigentlich kommt das aus dem Gedanken keine Leitungen für den Küstenschutz aber... Keine Toiletten sind da einfach kontraproduktiv als wir es haben.

00:18:32: Dank der Zusammenarbeit mit dem Umweltamt sind Komposttoiletten.

00:18:35: Ich wollte gerade

00:18:36: fragen!

00:18:37: Sie ohne Wasser auskommen und sie auch sehr ansprechend sind.

00:18:40: Sie werden sehr gut angenommen Und wenn sich das noch mal so etabliert und bewahrheitet, können wir das weiter aufstocken.

00:18:47: Denn bei einer weiteren Hoffnungsquelle sind die Förderprojekte von Interac Südbalzikum zum Beispiel.

00:18:54: Da sind wir gerade dabei ein neues Projekt zu starten, das heißt Circus.

00:18:58: Da geht es um, wie der Name schon sagt, um kreislauffähige Lösungen im Tourismus.

00:19:03: Da könnten wir z.B auch die Installation weiterer Komposttoiletten fördern damit man den Vertritt in den Dünen verhindert.

00:19:11: Richtig spannende Initiative ist auch von unserem Partner BUND und dem Verbundprojekt Schatzküste, die Errichtung von Strandinseln.

00:19:21: Das kann man sich so vorstellen wie ein geschützter Bereich von etwa fünfzig Meter in Breite und so zwölf bis sechzehn Metern Tiefe.

00:19:29: Die sind dann so eingezäunt und da darf Dühne sich so entwickeln.

00:19:33: an der Strand wird dann von Nutzung vor Vertritt durch Gäste geschützt Und dann kann da eben im Biotop entstehen, wie die Dünne das eigentlich ist.

00:19:41: Da sehe ich auch einen großen touristischen Nutzen, weil Gäste ganz nebenbei noch meinen Einblick erhalten, was in der Dünnen alles passiert?

00:19:48: Sie laufen quasi daran vorbei und können einen Blick reinwerfen.

00:19:52: Manchmal ist es sogar eine Brutstätte für Vögel denn da sind nie so viele Raubtiere unterwegs.

00:19:57: Es sind doch zu viele Menschen!

00:19:59: Wir können mit der Strandreinigung trotzdem daran vorbeigehen... Und die Gäste können Naturschen daran so spazieren gehen und so muss es an den Hand gehen.

00:20:06: Naturschutz und touristische Nutzung, was die Leute sehen oder fahren lieben sie und schützen

00:20:11: sie.".

00:20:12: Ja, sind ja ganz viele Themen jetzt schon gefallen.

00:20:14: also ich glaube... Also zum einen gibt es jetzt glücklicherweise die Klimawandelstrategie von Mecklenburg-Vorpommern, die wurde ja im Juli zwanzig sechsundzwanzig veröffentlicht und festgelegt.

00:20:26: darin unterscheiden wir erstmal in Klimaschutzmaßnahmen und Klimawandelanpassungen Und ich glaube, das ist immer noch mal was man auch trennen sollte.

00:20:36: Also Maßnahmen wie CO-Zweirechner und ein Bewusstsein, was sich selber sozusagen mit meinem eigenen Handeln dann auch in der touristischen Entscheidung.

00:20:44: vielleicht bewirke es erst bei Klimaschutz wenn ich mich für oder gegen bestimmte Aktivitäten entscheide oder eben ein anderes Beförderungsmittel nehme.

00:20:54: auf der anderen Seite wissen wir gerade im Küstenbereich dass hier schon sehr viel passiert und wir uns eben mit dem Klimawandel Auswirkungen ja massiv schon auseinandersetzen müssen.

00:21:03: Das heißt, hier ist nur noch eine Anpassung möglich.

00:21:06: natürlich wird es noch viel schlimmer wenn wir jetzt auch nicht den Klimaschutz betreiben.

00:21:11: das ist glaube ich auch vielen Menschen mittlerweile klar.

00:21:15: aber gerade diese Klimaanpassung sind nicht meistens nicht gern gesehen.

00:21:21: also die heißen Ja auch Einschränkungen Die heißen Verzicht Und eben auch ein Bewusstsein dafür und ein Verständnis, was wir eigentlich dann erstmal für solche Maßnahmen erreichen müssen.

00:21:34: Und diese Akzeptanz von solchen Maßnahmen ist extrem schwierig.

00:21:39: Also keiner möchte sich da eigentlich so zurückziehen aus bestimmten Sachen die man jetzt schon tut oder die sich in der Vergangenheit als vielleicht auch wirtschaftlich total tragfähig gezeigt haben.

00:21:50: Und das hat natürlich eben gerade mit dieser vordersten Front zu tun, also dieser Strand der an verschiedenen Stellen schmaler wird.

00:21:57: Also Aktivitäten die wir auf einem großen Strand in der Vergangenheit gemacht haben, haben jetzt keinen Platz mehr weil wir einfach mit weniger Fläche auskommen müssen.

00:22:05: Dazu haben wir eben das Problem von Sturmfluten.

00:22:08: Das heißt es würden mehr davon geben und diese Beräumung des Strandes auch in der Nebensaison hat damit zu tun.

00:22:16: Dieses Risiko ist da dann in kurzer Zeit alles vom Strand zu beräumen und den eben Winterfest oder Sturmflut festzumachen, wenn es doch noch super schöne Wochen gibt von Sonne- und Touristen die gerne am Strand sein wollen.

00:22:32: Also das hat ganz viel mit Kommunikation zu tun, die wir erreichen müssen.

00:22:37: und unser Projekt was wir hatten BeachSOS heißt dass da ging es eben genau darum Küste erstmal so den Strand in den Fokus zu nehmen und zu gucken, wie kriegen wir denen eigentlich resilient?

00:22:50: Und was müssen die Akteurinnen dort wissen.

00:22:53: Was auf sie zukommt, damit Sie sich erst mal Gedanken machen und was wir festgestellt haben ist dass es gerade im Tourismusbereich überhaupt keine Indikatoren dafür gibt.

00:23:03: Also wonach mess ich denn eigentlich Veränderungen?

00:23:05: Und was ist aussagekräftig überhaupt für mich jetzt als Akteur oder Akteuren?

00:23:10: um zu entscheiden lasse ich da noch mehr Touristen drauf kann nicht bestimmte Aktivitäten denn auch zukünftig machen investiere Ich in verschiedene Maßnahmen Und das hat erst mal dieses Projekt nach vorne gebracht.

00:23:22: Also wir haben erstmal an Indikatoren und an Kriterien gearbeitet und auch erst einmal sichtbar gemacht, was sind das denn konkret für Veränderungen die eben an dem Strand stattfinden?

00:23:32: Das hat mit Hitze zu tun, das hat mit invasiven Arten zu tun aber natürlich auch mit Menschen und der Anzahl von Menschen auf einer bestimmten Fläche.

00:23:42: Was wir zum Beispiel festgestellt haben ist dass eben die Sandtemperatur etwas ist, was gar nicht gemessen wird.

00:23:48: also da gibt es noch gar keine großen Vergleichsgebiete, wo man sich jetzt orientieren könnte.

00:23:53: Sondern das ist etwas was wir eigentlich jetzt anfangen sollten dort eben Mitstreiterinnen zu finden die mit uns jetzt überlegen wie kann man diese Temperaturen messen damit man auch dann in der Kommunikation mit den Gästen dann eben schon sagen kann naja also ich müssen jetzt hier entweder gute Schuhe mit dabei haben weil paar Fuß gehen geht jetzt erstmal nicht die nächsten Stunden Und da gibt es halt sehr viele Defizite noch, aber eben jetzt auch durch solche Projekte wie im Beach SOS eben auch ein Bewusstsein bei den Akteuren.

00:24:24: Was uns da eben noch an Informationen und Wissen fehlt um diese Akzeptanz dann hinsichtlich Maßnahmen aber eben auch in der Kommunikation mit den Gästen voran zu bringen.

00:24:33: Also ich hab das Gefühl, ich habe schon ganz viel mitgenommen.

00:24:36: Was sich auch so rausgehört hat war dieses okay kleine Schritte irgendwie sehen was man im Umkreis machen kann oder was man so klein machen kann und auf der anderen Seite sind eben diese krassen auch irgendwie beängstigenden Veränderungen die man kommunizieren muss.

00:24:52: also Kommunikation ist ja total wichtig und auch eben dass man eine wissenschaftliche Grundlage hat dass meine Datengrundlage hat worauf man eben Entscheidungen aufbauen kann.

00:25:03: Und wenn die Leute das jetzt hören, diese Folge – was würdet ihr denn empfehlen?

00:25:10: Was man noch machen kann vielleicht im Kleinen oder im Großen?

00:25:13: Kann man die Projekte irgendwie unterstützen, kann man irgendwie anders aktiv werden?

00:25:18: Also ich würde gerne nochmal das Schlagwort regenerativer Tourismus einwerfen weil wir haben ja jetzt über den nachhaltigen Tourismus gesprochen, aber regenerativer Tourismus geht sozusagen nochmal ein Schritt weiter.

00:25:31: Indem wir eben nicht nur sagen okay mit meinem touristischen Aktivität mache ich nichts schlechter sondern es geht jetzt darum mit meiner touristischen aktivität mache etwas besser.

00:25:42: und da gibt es schon verschiedene Angebote.

00:25:45: also wir haben da einen Projekt das nennt sich South Baltic Manta SB Manta und wird auch in diesem South Baltik Program vom Interrekt Programm finanziert Und da geht es eben um sogenannte Volunturismusangebote, wo man als Familie oder dann auch als Reisegruppe, als Klassenfahrt oder anderweitig sich beteiligen kann und Natur- und Kultur- und Umweltschutz voranbringt.

00:26:09: Das heißt ich leg mich also nicht fünf Stunden nur an den Strand und lese mein Buch sondern ich sammle zum Beispiel Müll Oder ich helfe eine Allee wieder aufzubauen.

00:26:20: Ich hole Müll aus dem Wald und helfe sozusagen Rangern oder Naturschutzeinrichtung, Nationalparks zum Beispiel die eben auch Fachkräftemangel haben.

00:26:30: Helfe ich sozusagen diesen Ort wieder lebenswert und nutzbar zu machen Und fühle mich dabei natürlich auch total gut, also was Aktives zu machen und das ist auch eine Teambildengeschichte die man dann eben umsetzen kann.

00:26:43: Das macht sehr viel Spaß!

00:26:44: Wir haben in diesem Projekt jetzt verschiedene Tests auch in anderen Ländern, um solche Volontourismus-Angebote zusammen mit Naturschutzeinrichtungen oder eben auch touristischen Einrichtungen umzusetzen und solche Angebote zu schaffen.

00:26:57: Ja, spannend!

00:26:58: Wir haben da tatsächlich auch ein ähnliches Projekt zum Thema regenerativer Tourismus.

00:27:01: Auch ein EU-Projekt.

00:27:03: und genau wie du schon sagst es geht ja eben darum wie kann man irgendwie positiv aufs Ökosystem Einfluss nehmen?

00:27:09: Und wir haben da eben wirklich erst mal geguckt was sind die Herausforderungen in den jeweiligen Regionen?

00:27:14: wenn wir jetzt mal Usodom nehmen haben wir uns die Klimabilanzierung angeguckt?

00:27:17: haben auch die Tourismus Akzeptanzstudie uns angegückt?

00:27:20: also was denken eigentlich die Einheimischen?

00:27:22: wo ist der Tourismus positiv oder aber vielleicht negative Einflußfaktoren und haben uns viele Sachen angeguckt, um wirklich die Herausforderungen der Region anzuschauen.

00:27:32: Und dann zu gucken wie kann der Tourismus da auch einen positiven Einfluss nehmen?

00:27:35: Und haben da eben das Inseltagebuch für Familien entwickelt.

00:27:40: Da geht es darum, dass nachhaltige Angebote... aufgezeigt werden, aber gleichzeitig eben auch gezeigt wird wie kann ich denn da jetzt wirklich ohne Auto?

00:27:48: Lass das Auto stehen.

00:27:49: Wie komme ich gut hin mit dem Rad?

00:27:51: Wären tolle Radempfehlungen von der Unterkunft direkt über ein digitales Tool ausgespielt genauso Wandertouren oder natürlich auch ÖPNV, wie komme ich dahin?

00:27:59: und es gibt ganz viele kleine Nutsches also Anstupser zum Beispiel einen Gutschein für den Radverleier oder eine Mobilitätschallenge und dass man wirklich irgendwie versucht als positives Erlebnis vorhin auch schon gesagt, wenn eben auch die Besucherlenkung stattfindet und vielleicht auch nur kleine Gruppen erlaubt sind bei den Kranichführungen zum Beispiel.

00:28:20: Dann ist es aber trotzdem so ein tolles Erlebnis für die Gäste.

00:28:23: dadurch dass sie mit den Rangern unterwegs sind gibt ja auch ganz viele tolle ausgebildete Naturführer bei uns und die sensibilisieren gleichzeitig für das Thema Natur aber bieten unglaublich tolle Angebote an.

00:28:34: diese Wege müssen wir einfach finden und da weiterarbeiten.

00:28:37: Die Wort Natchez ist auch in Rostock jetzt ein Thema, denn wir arbeiten seit dem Frühjahr an Rostok Pay angelehnt.

00:28:46: An die guten Erfahrungen von unseren Partner-Distinationen Kopenhagen mit Kopenpay und Bremen.

00:28:51: Bremen Pay bei denen es darum geht nachhaltiges Reiseverhalten von Touristen zu fördern.

00:28:58: Da haben sie Kollegen anderer Destination vorgemacht mit einer kleinen Pilotaktion von vier Wochen.

00:29:04: Wer zum Beispiel mit der Bahn anreist und in die Touristinformation kommt, dort das Ticket vorlegt bekommt ein Gudi.

00:29:10: Sei es eine Trinkflasche, die man an einem Trinkbrunnen auch Teil der Klimaanpassung der Stadt befüllen kann oder eine abseigelte Strandtasche oder etwas anderes.

00:29:19: umso ähnlich wollen wir es im Rostock aufziehen.

00:29:22: Mit dem Medialfall bekommen wir es zum Weihnachtsmarkt hin.

00:29:25: Dass diejenigen, die mit einem klimafreundlichen Verkehrsmittel anreisen ist ja nicht nur die Bahn und über den Faust sondern tatsächlich auch die Reisebusse Weil sie auf dem Kopf gerichtet einen sehr guten CO-Zwei-Fußabdruck haben, können die touristen Informationen kommen und eine von unseren abseigenden Bannertaschen erstellen.

00:29:44: Die wir von der Hanses-Serie oder von der Wanne Münder Woche nach mehreren Jahren Nutzung irgendwann ausrangieren.

00:29:50: Sie sind aber noch gut so als Stoff und sehr robust.

00:29:53: Und wir geben sie den Michaelswerk zum Verlehen und haben damit ein praktisches Strandtool.

00:30:00: In der Zukunft denkt man darüber nach, diese Goudis nicht unbedingt materiell zu gestalten.

00:30:05: Denn auch das ist ein Konsum, ist ein Gegenstand und wir haben eigentlich alle viel zuviel Zeug zu Hause.

00:30:12: Auch wenn das tolle Taschen sind.

00:30:13: ich liebe sie!

00:30:14: Wir können uns auch vorstellen, kostenlose Führungen als Goudi anzubieten oder in Audio-Guide oder auch... Das macht Gumbhaagen sehr gut vor, wenn jemand zum Beispiel eine Subtour bucht Und dann eine Stunde auf dem Board unterwegs ist und dann Müll aus einem Schilfgürtel mitnimmt, wo man sonst ja so schlecht rankommt.

00:30:31: Dann bekommt man eine extra halbe Stunde oder Stunde.

00:30:34: Dafür müssen wir in die Partnerquise gehen.

00:30:35: Das können jetzt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten.

00:30:38: Die anderen Dinge haben wir selbst in der Hand.

00:30:40: Und das ist etwas was für uns dann für nächstes Jahr vornehmen.

00:30:43: Man kreative Ideen im Netzwerk zu sammeln.

00:30:46: Zum Glück haben wir in Rostock auch mit dem Tourzeit Siegel diese starke Community von Partnerbetrieben, die sich der Nachhaltigkeit verschrieben haben.

00:30:54: Wir müssen das als Tourismuszentrale zum Glück nicht alleine machen.

00:30:57: Wir haben zweiunddreißig Partnerbetriebe und da sammeln wir den.

00:31:01: was man vielleicht noch erwähnen könnte ist der Coastal Cleanup Day, dem wir am neunzehnten September haben weil dass es auch ein Event was natürlich für die Rostakerinnen extrem an Bedeutung gewonnen hat in den letzten Jahren aber das ist auch offen natürlich für Touristen und Touristinnen die gerne unterstützen können am Strand in der Stadt Und das hat sich auch in den letzten Jahren schon als kleines Event, auch im Marketingbereich glaube ich herausgestellt.

00:31:27: Also dass wir tatsächlich eben auch Gäste haben die extrem aus Berlin oder Niedersachsen anreisen Und sammeln gehen.

00:31:36: Also wir sind da in der Jugendherberge, speziell von der Küstenunion und machen einen kleinen Vortrag vorweg und informieren über das Problem Meeresmüll zeigen dann eben wie es funktioniert und worauf man achten muss und dann gehen wir da zwei Stunden am Strand lang und sammelt den Müll aus den Dünen aber eben natürlich vor allem vom Strand weil da haben wir das Problem mit Zigaretten kippen und ja das ist immer eine Riesenunterstützung.

00:31:59: Ja also schon mal ein Aufruf an alle Zuhörenden Und ja, ich find's toll da schon so viel passiert und das gibt auch einem irgendwie Mut und Hoffnung.

00:32:09: Wollt ihr vielleicht zum Abschluss nochmal erzählen was ihr euch für MV wünscht in der Zukunft?

00:32:15: Was ist eure Vision im Bereich Tourismus- und Küstenschutz?

00:32:19: Also ich fang mal an.

00:32:22: Für mich ist es jetzt echt ein Highlight eigentlich dass wir hier zusammen stehen über solche Themen reden.

00:32:27: also ich hab da tatsächlich... Echt lange darauf gewartet, dass das passiert und also vielen Dank nochmal für die Einladung.

00:32:33: Aber ich glaube jetzt ist die Zeit wirklich reif, dass wir was zusammen bewegen können und dass wir einfach diese unterschiedlichen Themen auch zusammenbringen und uns austauschen und dann eben auch Wege finden.

00:32:43: Und ich habe ganz das Gefühl, dass es jetzt große Schritte nach vorne macht und ich freue mich drauf!

00:32:48: Ich

00:32:48: kann mich dem nur anschließen.

00:32:50: Ich freue mich wirklich sehr, dass sowohl Ulehm als auch Nadine im Nachhaltigkeitsrat der Tourismuszentrale sind und wir uns darüber hinaus immer wieder eng austauschen zum konkret anliegenden Themen.

00:33:02: Wir haben sowohl die strategische Sicht auf viele Jahre voraus als auch die operativen Projekte, die wir zusammen umsetzen, die wird schon erwähnt haben und dieses Wissen... Die Kompetenzen, die wir dann mit verschiedenen Akteuren im Nachhaltigkeitsrat und vor allen Dingen mit euch beiden als Tourismuszentrale für uns nutzen können.

00:33:20: Das ist so wertvoll!

00:33:21: Wir würden das aus eigener Kraft nicht stemmen.

00:33:24: Wir haben andere Hintergründe.

00:33:25: Wir sind keine Wissenschaftler.

00:33:26: Aber zu wissen worauf es jetzt ankommt ist wertvoll denn nur so kann man die nächsten Schritte gut planen.

00:33:32: und ich freue mich schon sehr auf den Klimaanfassungsplan.

00:33:36: Ich freue mich sehr auf die Entwicklung von Volontourismus, auf die Etablierung von ähnlichen Formaten wie zum Beispiel das Bergwald-Projekt.

00:33:44: Das wünsche ich mir sehr.

00:33:45: für Rostock und ja, wir haben viel zu tun!

00:33:47: Und dieser Elan den man immer wieder spürt der ist entsteckend und ich finde es einfach toll euch mit dem Boot zu haben.

00:33:53: Ja, so mir geht's da genauso.

00:33:55: Ich hab auch das Gefühl es ist sehr viel in Bewegung, sehr viel im Austausch gerade.

00:33:59: Es werden ganz viele tolle Sachen entwickelt.

00:34:01: ich würde gerne einfach nochmal ein zwei nennen auch weil ich es wichtig finde dass vielleicht auch Tourismusakteure die zuhören einfach wissen was es schon alles gibt.

00:34:07: also zum Beispiel haben wir den Qualitätslotsen entwickelten digitales Tool wo man sich als Unternehmen einen kleinen Selbstcheck machen kann.

00:34:14: gucken wo stehe ich eigentlich schon beim Thema Nachhaltigkeit Qualität?

00:34:17: viele sind eigentlich erstaunt was sie schon alles machen und dann genau gucken, vielleicht auch sich vergleichen mit anderen aus der Branche und bekommt dann aber eben ganz konkrete Empfehlungen.

00:34:28: Und Hilfestellung wo kann ich ansetzen?

00:34:30: Ganz kleine niedrigschädige Sachen genauso wie unsere Initiative natürlich mit Verantwortung wo wir eben auch Hotels Beherbergern Tourist Infos gerne Infos zur Verfügung stellen.

00:34:42: das ist eben auch so eine Nudginginitiative.

00:34:44: wo es darum geht Gäste zu sensibilisieren über das Verhältnis oder ihr Verhalten in der Natur haben wir auch mit dem Nationalpark Müritz Boddenlandschaft zusammengemacht.

00:34:54: Und da geht's einfach darum, dass wir die Tiere sprechen.

00:34:57: Also warum ist es wichtig?

00:34:58: Die Möwe sagt eben, die Düne ist nur meine Bühne und wenn dann so ein Schild steht, dann ist das schon viel positiver als zehn Regeln, die aufgestellt werden.

00:35:07: Wir kriegen auch ganz positives Feedback von den Rangers, dass sie sagen, das ist eine andere Kommunikation.

00:35:13: Sie gehen nicht mit dem Strafzettel hin, wenn was falsch gemacht wurde sondern geben so ne Postkarte hin oder ein Bild von der Möwetrauffis.

00:35:19: und lustiger Spruch.

00:35:21: Das gibt alles als Vorlagen bei uns unter... Tourismus.mv.

00:35:24: zum Download kann man sich alles einbilden in Social Media oder in die Gäste-Mapper, ne?

00:35:29: Ich glaube es ist einfach wichtig dass es ganz viel gibt das wir im Austausch bleiben, die Tourismusschutzorganisation und die Tourismusorganisation Und da passiert schon ganz viel, nur es kann ruhig noch mehr werden und die Projekte verstetigt werden und dann glaube ich können wir als MV wunderbar zeigen, dass eben nachhaltiger Tourismus auch einen wünschaflichen Erfolg kein Widerspruch sein müssen sind.

00:35:48: Ja, das waren auf jeden Fall sehr richtige und wichtige Schlussworte!

00:35:52: Und ja vielen vielen Dank an euch dass ihr hier bei uns im Podcast Global Lokal wart.

00:35:58: und ja vielleicht sprechen wir uns ja mal wieder in der Folge und gucken mal wie sich das so entwickelt hat.

00:36:04: Danke schön ebenso.

00:36:06: Vielen dank.

00:36:08: Das war global lokal.

00:36:09: Vielen Dank auch an euch fürs Zuhören und ein großes Dankeschön an Mila, Uli und Nadine.

00:36:14: Diese Folge

00:36:15: ist Teil des Projektes Klimagerechtigkeit global gedacht und lokal verankert in MV, das eine Weltlandesnetzwerk.

00:36:23: Was bedeutet für euch Klima-Gerechtigkeit?

00:36:25: Schreibt es uns gerne bei Instagram – et eineweltmv.

00:36:28: Wir hören uns wieder am zwölften Oktober.

00:36:32: Bis dahin!

00:36:32: Euch alles Gute.

Über diesen Podcast

Globale Gerechtigkeit – darum geht es in dieser Sendung. Was verstehen wir darunter und wie können wir gemeinsam aus dieser Welt eine Bessere machen? Schon heute und in unserem Alltag. Dazu stellen wir euch Menschen, Ideen, Projekte und Vereine aus unserem Bundesland vor, die sich bereits für Globale Gerechtigkeit und einen fairen Nord-Süd-Austausch engagieren. Darüber hinaus möchte das Eine-Welt-Landesnetzwerk in Mecklenburg-Vorpommern mit dieser Sendung Diskussions- und Denkanstöße geben. Engagiert, kontrovers, klug und mit viel Hoffnung.

von und mit Eine-Welt-Landesnetzwerk Mecklenburg-Vorpommern

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