00:00:02: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Global Lokal, dem Podcast des eine Welt Landesnetzwerkes MV.
00:00:09: Mein Name ist Kaike und heute spreche ich mit Eva Marnke von FINDEV und Lisa Nöhl vom Thünen-Institut für Regionaleentwicklung über das Programm MV Tutwas.
00:00:20: Klimaschutz vor Ort – Sichtmann machen Menschen unterstützen Teilhabe fördern.
00:00:26: Und genau darum geht es, Bürger in Beteiligung im Klimaschutz.
00:00:30: Ein Thema das uns alle angeht – Mecklenburg-Vorpommern ist nicht nur ein wunderschönes Bundesland mit Ostsee, Seen und Wäldern sondern auch einen Ort an dem Klimaschutz gemeinsam gestaltet werden kann!
00:00:41: Doch wie gelingt es, Bürgerinnen aktiv in die Entscheidung einzubinden?
00:00:45: Welche Projekte gibt es bereits und wie können sie gefördert werden?
00:00:49: MV tut was macht klar.
00:00:51: Ökologische und soziale Fragen gehören beim Klimaschutz untrennbar zusammen.
00:00:55: Die so vorgezeigt dass eine klimagerechte Zukunft in MV möglich ist wenn wir sie gemeinsam gestalten.
00:01:02: Viel Spaß beim hören!
00:01:03: Heute sitze ich mal wieder im Studio und zwar nicht alleine.
00:01:07: Herzlich willkommen an meine Gästin!
00:01:09: Mögt ihr euch mal kurz selbst vorstellen?
00:01:12: Ich bin Lisa Neu, ich arbeite für das Tüneninstitut für regionalen Entwicklungen und bin hier mit
00:01:18: Eva Maandke.
00:01:18: Ich arbeite bei den FIND EV aus Rostock und koordiniere das Programm MV Tutwas.
00:01:25: Ja und genau deswegen sind wir heute hier, wegen dem Programm MV tut was.
00:01:29: Ich weiß ihr macht super viele andere Sachen noch aber wir wollen uns ein bisschen auf dieses Thema heute konzentrieren und bevor wir rein starten haben wir ja unsere Kategorie und zwar erkläre deinem zehnjährigen ich was du machst und warum.
00:01:45: Eva möchtest zu anfangen?
00:01:47: Oha das ist auf jeden Fall schwer!
00:01:49: Mein zehnjähriges ich war auf jeden Fall schon immer relativ bewegt, was so grüne Themen angeht.
00:01:55: Ich glaube das ging wirklich relativ früh los dass mich so eine Müll auf der Straße genervt habe und ich hinter meinen Eltern das Licht immer zu im Floh ausgemacht hab.
00:02:02: Das heißt ich würde meinem zehnjährigen ich erklären... ...ich kümmere mich darum, dass Leute sich gut um die Umwelt kümmern können.
00:02:12: Dass sie so leben, dass sie nicht in Natur zerstören Dass das Klima sich nicht weiter aufheizt und dass sie trotzdem bei all dem gut leben.
00:02:22: Also warst du schon als zehnjährige eigentlich so?
00:02:25: Du hast dich nicht so sehr verändert im Kern.
00:02:27: Nee, das ist tatsächlich eine richtig lange rote Linie in meiner Biografie.
00:02:31: Das es irgendwie schon immer da war und ich dann nur noch den Zugang finden musste von welcher Seite ich mich meine grünen Passion nähern möchte.
00:02:39: Ja!
00:02:40: Und es gibt viele Seiten.
00:02:41: Es gibt extrem viele Seiten.
00:02:43: Okay, Lisa.
00:02:44: Wie ist es bei dir?
00:02:45: Mein zehnjähriges Ich hatte in einem Dorf gelebt Niedersachsen, in dem noch so ungefähr fünfzig andere Menschen gelebt haben und mit zehn fand ich das da ganz toll und hatte dann eine sehr gute Zeit.
00:02:57: Und ich würde den zehnjährigen Ich sagen dass ich weiß dass es mit fünfzehn, sechzehn das hier nicht mehr alles so toll finden wird.
00:03:06: Und das Gefühl hat, dass irgendwie nichts los ist auf dem Land und in dem Dorf.
00:03:11: Was wir machen – ich bin ja im Programm MVTUT was vor allem für den Wettbewerb gutes Klima machen oder trete dich an!
00:03:19: Ich würde dem etwas älter gewordenen zehnjährigen sagen, in ländlichen Räumen und auf Dörfern unterwegs sind.
00:03:28: Und Menschen treffen, die ganz viel bewegen und machen vor Ort und sich dafür einsetzen, dass es für junge Menschen, Jugendliche und Kinder aber auch für ältere Menschen ein gutes Leben gibt in diesen ländischen Räume und auf diesen Dörfer.
00:03:42: Das wir mit dem Projekt ... versuchen das sichtbar zu machen und den Menschen von anderen erzählen, die Ähnliches tun.
00:03:50: Die sich auch einsetzen so dass zunehmend das Gefühl entsteht und sichtba wird, dass sie damit nicht alleine sind und dass doch das gar nicht alles so unlebendig ist sondern eigentlich sehr lebendig es und sehr unterschiedlich ist.
00:04:03: Ich glaube, dass es sehr wichtig zu hören und ich glaube das der ländliche Raum auch oft vergessen wird.
00:04:08: Aber bevor wir so direkt reinsteigen vielleicht noch mal kurz auf Anfang was ist denn das Programm MVtutwas?
00:04:16: Das Programm MVTutwas ist ein Programm was Menschen beteiligen will zum Thema Klimaschutz.
00:04:22: Das heißt es geht um die große Frage wie wir dieses Thema was eine Jahrzehnte lange während der Aufgabe noch sein wird so bewältigen, verstehen, worum es geht.
00:04:33: Dass Leute verstehen was auf uns zurollt wenn wir's nicht machen aber dass sie auch verstehen welche Chancen da drin liegen weil das nämlich sozusagen ein Metathema ist was über ganz viele andere gesellschaftliche Bereiche drübergeht.
00:04:43: Das heißt Es hat mit Lebensqualität zu tun und es hat mit Wertschöpfungsketten zu tun.
00:04:49: Es hat regionalentwicklung zu tun, es hat teilweise mit Kultur zu tun es hat etwas mit den Dörfern zu tun Und natürlich hat es auch mit Technik zu tun.
00:04:56: Aber das Besondere an dem Programm ist sich vor allen Dingen auf die Aspekte konzentriert, wo es darum geht Menschen gut mitzunehmen, Menschen in den Austausch zu bringen, Menschen ins Planen zu bringen und sie dabei bestmöglich unterstützen.
00:05:11: Das heißt das Programm begleitet Menschen bei Klimaschutzprozessen macht sichtbar was passiert, also sucht wirklich auch die Best Practice Beispiele im Land und macht sie sichtba.
00:05:21: Und hat gleichzeitig den Blick darauf.
00:05:23: haben die Leute alles was sie brauchen um die Themen in ihren Dörfern zu bearbeiten oder braucht es gegebenenfalls noch bessere Rammendingen oder auch Unterstützungsinstrumente?
00:05:32: Das heißt wir haben Praxis Projekte Wir machen diese sicht bar und wir untersuchen mit Hilfe unserer Begleitforschung auch ob die Formate die wir so testen auch tatsächlich wirksam sind.
00:05:44: Ja und es hat ja auch was mit sozialer Gerechtigkeit zu tun.
00:05:47: Gerade auf dem Land, wenn man halt keine gute Infrastruktur zum Beispiel hat oder vielleicht nicht die Klimaschutzmaßnahmen irgendwie durchführen kann, die man woanders durchfühlen könnte
00:05:58: aber...
00:05:59: Wir wollten auch über Beteiligung sprechen und da fällt mir ein, dass ich glaube letztes Jahr beim Fachtag war.
00:06:07: Also das war ja dieser Auftakt.
00:06:09: Treffen für das Projekt MV tut was?
00:06:12: Und da habt ihr so eine Mini-Recherche oder so eine Ministudie vorgestellt wie Menschen im ländlichen Raum in MV über Klimaschutz denken.
00:06:22: vielleicht könnte er dazu nochmal so'n bisschen ausholen.
00:06:27: Wir haben tatsächlich, sind wir bevor das oder als das Programm losging nochmal umhergefahren in einem kleinen Team.
00:06:33: Sind wirklich auf die Dörfer gefahren und haben mit Bürgermeisterin besprochen, standen aber auch an dem Kiosk und sind somit Leuten ins Gespräch gekommen, um einfach noch mal zu heuchen wie wird das Thema wahrgenommen?
00:06:43: Wie blicken die Leute da drauf?
00:06:44: weil man über die Medien natürlich immer eine bestimmte Darstellung mitbekommt und auch weiß dass es für sehr viele ein Triggerthema ist was auch durch so einen bundespolitischen oder europäischen Rahmen ja auch stark besetzt ist.
00:06:56: Aber wir wollten wirklich nochmal häuchen, wie es hier im Land ist und da stellt man natürlich schnell fest das ist erstmal kein großes Thema.
00:07:02: also spielt dem Alltag der Leute wenn sie denn nicht Umwelt- oder Klima bewegt sind in dieser kleineren Blase die sich dadurch aus kümmert erst mal gar keine Rolle.
00:07:11: d.h.
00:07:11: Da sind andere Themen natürlich viel wichtiger ne?
00:07:14: Also wie lebt es sich vor Ort?
00:07:16: Gibt es noch einen Arzt?
00:07:17: Wo ist die nächste Schule, wie komme ich?
00:07:19: von A nach B steigen die Spritpreise und macht mir das meine Mobilität teurer.
00:07:25: Und natürlich auch Themen, die eigentlich Klimaschutz-Themen sind spielen eine Rolle also sowas wie Heizungsaustausch was dann auch durch den Medien geht.
00:07:33: aber genauso sagen dass es als Ich habe jetzt irgendwie mit dem Thema Klima Schutz zu tun so nehmen die wenigsten.
00:07:39: Das war
00:07:40: Also was ich auch so mitbekommen habe oder daraus gezogen habe aus eurem Vortrag war, dass die Akzeptanz von Klimaschutzbasen haben.
00:07:49: Auch jetzt nicht so groß war.
00:07:52: Welche Rolle könnte denn Beteiligung dabei spielen das zu verbessern?
00:07:58: Weil ich glaube, dass das Programm MV tut, was ja auch viel mit Beteidigung arbeitet also auch mit Sichtbar machen aber auch mit Betteiligung
00:08:05: Genau, also im Kern ist es ein Beteiligungsprogramm.
00:08:08: Also wir haben zwar auch die Zielstellung dazu beizutragen dass das Thema überhaupt bearbeitbar bleibt und diskutierbar bleibt.
00:08:13: Es geht immer um die Frage der Akzeptanz aber nie im Sinne von einer Akzeptansbeschaffung sondern echte Akzeptanzen entsteht dann einfach wenn die Leute das Gefühl haben ja das Thema hat was mit mir zu tun und ich werde nicht damit überrollen und das war eine ganz wichtige Erkenntnis bei der Recherche-Reise dass die Leute einfach auch deshalb oft in den Widerstand gehen, weil sie so das Gefühl haben.
00:08:33: Das kommt zu über Sie und Sie können gar nichts machen.
00:08:35: Das sind einfach irgendwie Gesetzeslagen oder politische Rahmenbedingungen, denen sie so ausgeliefert sind.
00:08:42: Das ist alles irre weit weg.
00:08:43: Und wenn dann irgendwie der Eindruck entsteht, es wird verordnet und so die soziale Lebensrealität vor Ort wird gar nicht mitbeachtet, dann gehen Sie im Widerstand.
00:08:54: und genau das Programm lebt ja von verschiedenen Formaten.
00:08:58: Das ist der Wettbewerb, für den dieser arbeitet.
00:09:00: Es ist ein Beispiel.
00:09:01: also da geht es ja ganz viel darum zu zeigen wie Leute die so ein bisschen vorangehen mit dem Thema Klimaschutz umgehen und wie sie das so mit anderen Fragen wie Kultur, Lebensqualität, Mobilitätsfragen usw.
00:09:12: verbinden.
00:09:13: aber wir haben zum Beispiel auch einen Format Die Dorfklima Werkstatt.
00:09:16: Da geht es tatsächlich darum mit einem weißen Blatt Papier bzw einfach viel mehr der Gemeindekarte in den Ort zu gehen.
00:09:25: Was liegen denn bei euch für Themen rum und man kommt gar nicht so dahin und sagt, jetzt erst mal über Klimaschutz sprechen.
00:09:30: Und wie machen wir dann?
00:09:31: Das ist eine Wärmewende und was habt ihr für ein Mobilitätskonzept sondern eher sowas liegt euch am Herzen.
00:09:36: Das heißt der Einstieg ist ein ganz nahräumlicher und dann sind einfach diese Themen vor Ort wie zum Beispiel Mensch, wir merken schon dass es heißer wird oder unser Dorfteich versandet, vertrocknet.
00:09:48: Da haben wir keine Antwort drauf oder tatsächlich so.
00:09:51: Wir merken, wir müssen uns jetzt mit dem Thema Wärmewände beschäftigen aber wir sehen irgendwie, wir wollen einen eigenen Zugang dazu haben.
00:09:58: und dann ist das Spannende tatsächlich dass wenn die Leute sozusagen aus ihrem lokalen Umfeld ins Nachdenken kommen, dass sie sich den Zugang aneignen und das können manchmal ganz kleine Sachen sein also dass sie dann feststellen, ja wir wollen jetzt mal Solarpartys unter Senioren und Seniorenen organisieren.
00:10:17: Das heißt wer schon Anlage auf dem Dach hat der lädt man ein in Garten zu kühlen Bier oder einen Kaffee oder so und erzählt wie das so funktioniert und welche Zahlen da sozusagen sind auf die Anzeige und ob das kompliziert war eine Förderung zu beantragen.
00:10:33: Und das ist jetzt erstmal nicht viel, aber ganz oft ist sozusagen so eine Maßnahme auch der Einstieg einfach dass das Thema ein bisschen etablierter ist.
00:10:41: Dass es nur Normalität bekommt, dass es auch ganz toll als ökonomisches Thema wahrgenommen wird.
00:10:44: Nur das rechnet sich eben auch an vielen Stellen und das ist praktisch so ein Einstiege zur Akzeptanz.
00:10:51: also sozusagen zum einen ich entscheide selbst erst mal was mein Zugang ist und er darf bei mir anfangen und mit meiner finanziellen Lage zu tun haben Wenn sich da Räume oder Wege ausloten lassen, wo das auch ökonomische Vorteil oder Vorteile fürs Lebensumfeld bietet.
00:11:06: Zum Beispiel der Dorfteich ist wieder ansehnlicher und hat gleichzeitig so einen kühlenden Effekt vor Ort dann entsteht Akzeptanz.
00:11:13: Ich kann vielleicht nochmal aus dem Wettbewerb so reingeben oder noch mal so bekräftigen also wir haben ja verschiedene Kriterien nachdem wir eben diese Projekt oder die Jury diese Projekte bewertet und dann ja auch zur Auswahl auszeichnet.
00:11:26: und da ist ein Kriterium auf jeden Fall Teilhabe, also die Möglichkeit mitzumachen.
00:11:32: Und das kann... Das erstreckt sich natürlich über verschiedene Formen des Mitmachens, also ganz praktisch irgendwie mit zu tun bei dem Redenprojekt und der Maßnahme aber auch davon zu
00:11:41: profitieren
00:11:41: auf irgendeine Art und Weise.
00:11:43: und was wir gar nicht nur in den Wettbewerb sondern auch an anderen Projekten und ich glaube es geht uns allen so immer zunehmend feststellen ist dass die Menschen einfach... Räume und Ort- und Gelegenheiten für Austausch, Begegnungen fehlen und wichtiger werden.
00:12:02: Es ist wirklich interessant festzustellen dass egal ob wir jetzt Projekte besuchen die ganz technisch innovative Lösungen zur lokalen Energiegewinnung haben oder sich künstlerisch mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen Perspektive, Gespräche anregen oder die einfach sich als Dorfgemeinschaft zusammen tun und zum Beispiel eine Rasenfläche ne Blühwiese umwandeln.
00:12:27: Ja also ganz unterschiedliche Art das ist eigentlich bei all diesen Projekten immer auch darum geht in Austausch zu kommen und sich zu begegnen und über dieses gemeinsame Tun und des Verbessern wirklich gemeinsam was zu verbessern die Lebensqualität zu verbesseren.
00:12:43: dass ich darüber ergibt auch über Klimaschutz zu sprechen oder sozusagen die Akzeptanz auch zu erhöhen.
00:12:50: Und ich finde es wirklich interessant, dass das einmal über diese thematische Bandbreite funktioniert aber auch mit Blick auf die unterschiedlichen Organisationsformen der Einreichenden.
00:13:01: also würde man jetzt vielleicht von gemeinnützigen Vereinen schon mal grundsätzlich irgendwie erwarten oder da überrascht ein ist nicht so, aber das sind auch Unternehmen und das sind Kommunen, die wirklich dafür sorgen... Das über Ihr Klimaschutzprojekt, das Sie jetzt bei uns einreichen.
00:13:17: Da entsteht eigentlich Austausch, da entsteht Begegnung und es ist auch bei allen wirklich eines der größten Anliegen sich für Klimaschutzeinzusetzen aber sich vor Ort auch für Begehnungen einzusetzen.
00:13:28: Ich glaube, dass gehört total zusammen und macht es dann auch möglich zusammen an diesem Thema zu arbeiten ohne da sozusagen über diesen Begriff zu sprechen oder so.
00:13:39: ne?
00:13:39: Genau, so funktioniert es ja auch oft in den... also na gut da steckt's im Namen Dorfklima-Werkstatt.
00:13:43: Aber der Name ist auch ganz bewusst gewählt.
00:13:45: Also das geht eigentlich ums Dorfklima eigentlich zu allererst in so einer sozialen Dimensione.
00:13:51: Wie reden wir miteinander?
00:13:53: Wie leben wir miteinander wie wollen wir in Zukunft miteinander leben und wie gestalten wir unser Umfeld?
00:13:58: Und das ist auf jeden Fall was immer wieder verfängt.
00:14:01: Das können die Leute total gut annehmen auch natürlich das Klimathema, aber eben mit diesem ganz eigenen Zugang.
00:14:08: Aber jetzt als du gesprochen hast ist mir noch mal ein Beispiel eingefallen sozusagen es ist auch gar nicht so dass die Gemeinschaft die Voraussetzung sein muss sondern das entsteht sozusagen beim Gehen und das ist irgendwie auch immer wieder berührend.
00:14:20: also zum Beispiel haben wir eine Dorfklima-Werkstatt.
00:14:22: da war das Angebot so ne Werkstatt zu machen eher von den Zugezogenen organisiert und eingeladen worden und man weiß ja in McProm ist man irgendwie zugezogen auch nach dreißig Jahren noch.
00:14:34: Das ist sozusagen immer so eine Frage, wann hat man das Recht wirklich für die Gemeinde mitzusprechen?
00:14:39: Und dass es in ganz vielen Gemeinden und Kommunen, ich kenne irgendwie so ein latenter Konflikt oder immer so ne Reibungslinie.
00:14:46: Also auch gar kein echter Konflekt.
00:14:48: Und da war's tatsächlich aber so, dass dann irgendwie die schon ganz lange dort leben seit Generationen vielleicht dann so ein bisschen vom Kopf gestoßen waren.
00:14:57: Was erlaubt ihr euch hier vorzupreschen und für unsere Gemeinde zu denken?
00:15:01: Das war in der ersten Werkstatt und zum zweiten Termin waren die aber sozusagen dabei, also die erste Gruppe.
00:15:07: Da es waren eher so die zugezogenen Und dann hatte das ein bisschen Romort in der Gemeinde und zum Zweiten Termin Waren eben auch die anderen da und das wurde dann sozusagen... Das war erst mal ein Konflikt.
00:15:17: Es war keine richtig gute Stimmung.
00:15:19: Das musste bearbeitet werden Aber es hat funktioniert Hat zumindest das Team berichtet dass diese Moderation dort vor Ort macht hat praktisch dann der Einstieg über dieses Thema dazu beigetragen, dass die sich da jetzt so ein bisschen mehr zusammenruckeln und gucken wie sie gemeinsam weitergehen können.
00:15:34: Und die ist ganz erfolgreich jetzt auch zum Abschluss gebracht worden.
00:15:37: Ich hatte gerade noch einen Punkt zum Thema Beteiligung.
00:15:42: Ich glaube es ist auch total wichtig und das machen wir mit dem gesamten Programm und ich kann es natürlich für den Wettbewerb nochmal darstellen, dass wir wirklich auch versuchen diese Bandbreite an Aktivitäten, die zum Klimaschutz beitragen oder zur Akzeptanz des Themas beitragend sichtbar zu machen.
00:16:01: Und das ist auch irgendwie mit Diskussionen verbunden und auch die Jury diskutierter eifrig drüber.
00:16:08: Die einzelnen Personen, die dann zum Beispiel zur Jury gehören oder zu den Gutachterinnen in den Auswahlrunden gehören natürlich unterschiedliche Snow-How haben, unterschiedliche Perspektiven oder vielleicht sozusagen erstmal so Anforderungen oder Erwartung an die Projekte Und dass wir aber eben durch diese Mischung an Menschen, die sich damit den Projekten beschäftigt, das schaffen wirklich verschiedene Arten von Projekte abzubilden um und da komme ich jetzt aufs Thema Beteiligung auch zu ermutigen.
00:16:35: Dass man sich wirklich auch mit sehr kleinen Maßnahmen bewerben kann und auch über den Wettbewerb hinaus also sich sozusagen auch zutrauen kann so sagen Wir machen hier Klimaschutz.
00:16:44: Wir machen eine Blühwiese Das ist Klimaschutz genauso wie irgendwie zum Beispiel ein kaltes Nahwärmenetz oder Energiefonds usw.
00:16:54: Also das finde ich irgendwie auch, dass sozusagen ja so eine Beteiligung oder so eine Ermutigung an möglichst viele Menschen sich da auch zuzutrauen was tun zu können.
00:17:05: Das ist auch total wichtig und das versuchen wir wirklich mit dem Programm
00:17:08: genau.
00:17:09: also das trifft auf jeden Fall total den Kern.
00:17:11: also es geht ganz toll darum Leuten Zutrauen dass sie einfach an der Stelle wo Sie gerade sind erkennen hier kann ich was Kleines oder Großes tun und das darf zu mir passen.
00:17:21: Also wir haben wirklich eine unheimliche Bandbreite im Gesamtprogramm von ganz kleinen Maßnahmen, so wie du es ja auch schon gerade geschildert hast bis zu Leuten die eben sehr visionär denken und sagen gut wir machen unsere Wärmegewinnung mal über den Dorbertinersie.
00:17:35: Wir beauftragende Machbarkeitsstudio aber wir wollen wirklich zeigen dass ist totale in Ordnung ist auch diese Bandbreiter zu leben, dass man sich was picken darf und dann anfängt.
00:17:45: Und dann darf es natürlich auch gern weitergehen.
00:17:47: aber das darf organisch mit der Gemeinde wachsen innerhalb des jeweiligen Kontextes.
00:17:54: Das ist auf jeden Fall ein Kern des Programms.
00:17:56: Ihr habt jetzt schon sehr viel ermutigendes erzählt.
00:17:59: Gab's denn irgendwas, was euch total überrascht hat im Laufe des Projektes?
00:18:04: Also womit ihr gar nicht gerechnet habt?
00:18:11: Wir sind jetzt gerade in der zweiten Runde des Wettbewerbs und ich weiß gar nicht, ob es mich so überrascht hat oder was.
00:18:18: Es hat mich irgendwie total berührt.
00:18:21: eben wir besuchen Vereine, wir besuchten Stiftungen, wir Besuchen Kommunen.
00:18:26: Wir besuchen Einzelakteure die Projekte einreichen und eben auch Unternehmen und das hat mich wirklich berührt.
00:18:31: Wir haben Unternehmen besucht also die wirklich mit so einem hohen Engagement sich für Klimaschutz einsetzen.
00:18:38: Also darüber hinaus, dass sie eben zum Beispiel ihren Betrieb irgendwie CO-neutral einstellen oder so.
00:18:43: Sondern wirklich.
00:18:44: also ich komme da wieder auf dieses Gemeinschaftsfördernde Thema.
00:18:48: Das war für mich schon noch mal so'n AHA Moment, das ich dachte ja... Ich weiß nicht, wir sind in ländlichen Räumen unterwegs und haben sonst auch viel im Tüneninstitut für Regionalentwicklung mit ehrenamtlich Engagierten zu tun.
00:19:01: öftesten Vereine, aber das wirklich auch die Unternehmen eigentlich... dass es genau solche engagierten Akteure sind in ländlichen Räumen.
00:19:09: Das war für mich nochmal so ein Aha-Moment, die zu treffen.
00:19:12: und grundsätzlich muss ich natürlich sagen diese Besuche vor Ort sind sowieso einfach nur ein absolutes Highlight an diesem Baustein im Programm.
00:19:21: Genau zur Rolle von Unternehmen, das ist auf jeden Fall spannend.
00:19:23: Weil man kennt ja die Auswarnung ganz oft nicht.
00:19:26: Das sind dann irgendwie Aktivistinnen und Aktivisten, die sich um Klimaschutz kümmern.
00:19:30: Und dann kennt man so die medialen Bilder, dass sie demonstrieren gehen oder sich vielleicht auch festkleben oder Forderungen aufstellen.
00:19:37: Aber das Spannende an dem Programm ist... Da kann ich da nur einladen unsere Website mal zu durchforsten, es einfach so vielschichtig sein kann.
00:19:44: Wir haben einen Programmbaustein Das ist eine Innovationswerkstatt für Unternehmen.
00:19:49: Da sind praktisch, haben wir fünf Partnerunternehmen gewinnen können die jeweils eine Challenge formuliert haben.
00:19:55: also Wir möchten gerne etwas für das Thema Klimaschutz tun aber es soll bitte ökonomisch tragfähig sein und auch das darf uns soll natürlich so sein weil so wird das langlebig wirklich unnachhaltig.
00:20:06: zum Beispiel haben wir ein Unternehmen, die sind im Handwerk tätig.
00:20:10: Sie kümmern sich auch um das Thema erneuerbare Energien und sie sind aber das Thema Fachkräftegewinnung angegangen.
00:20:14: also wie können wir als Arbeitgeber im ländlichen Raum wo Fachkräfte einfach mangelbare sind so attraktiv sein dass wir Fachkräften langfristig binden und auch gewinnen können.
00:20:23: und das heißt es ist im Kern eine Fachkräftigfrage die aber eben auf das Klimaschutz thema einzahlt weil wir ohne das Handwerk Gar nicht so weit kommen all diese Maßnahmen, die dann eben doch technischer Natur sind umzusetzen und das war dann total berührend.
00:20:39: Also sie haben praktisch ein Team aufgestellt auch mit kreativen Köpfen.
00:20:43: Das ist praktisch der Kern einer Innovationswerkstatt dass eben nicht nur das Unternehmen darüber nachdenkt sondern man holt von außen Leute rein Die helfen mit, um die Ecke zu denken.
00:20:51: Und sie haben die frag Manfred-App entwickelt.
00:20:55: Manfred ist der Firmengründer.
00:20:56: Er hat in den Neunziger dieses Firma als Ein-Mann-Betrieb gegründet und jetzt ist es eine Unternehmensgruppe mit zweihundertzwanzig Mitarbeitenden.
00:21:03: Und die kommen von ihrer Kultur einfach an die Grenzen.
00:21:06: also eigentlich ist Manfred überfordert alle Mitarbeiterinnen auch so kulturell und von den Werten und mit den Fachfragen zu halten.
00:21:12: Der Ansatzpunkt ist jetzt einfach so ne KI unterstützte App So haben sozusagen, wo nicht nur Wissen eingespeistet sondern auch wirklich diese Werte und damit dafür zu sorgen dass du dieser äußere Kreis von vielen Mitarbeitenden die jetzt so über die Jahre dazu gekommen sind sich weiter zugehörig fühlt.
00:21:26: Und das heißt es geht wirklich auch um Lebensqualität, um Arbeitsqualität und wenn die App gut funktioniert dann wird sie dafür sorgen dass die Leute bleiben und als Arbeitgeber attraktiv bleiben und das zahlt darauf ein dass die ihren Job nämlich zur Energiewende beizutragen weitergut machen können.
00:21:41: also ein schönes Fallbeispiel auf jeden fall was einfach so eine Genuinunternehmerische Perspektive hat, aber wir haben auch andere Fallbeispiele.
00:21:48: Da ging es eigentlich um die Vermarktung von Biogetreide in der Tourismusregion Rügen und die sind dann aber dazu gekommen.
00:21:54: Wir müssen eigentlich dafür sorgen Der Mehrwert einer regionalen Getreideproduktion inklusive dass es gemahlen wird wieder an die Bäcker ran getragen wird das wir sozusagen da wieder eine Wertschöpfungskette schließen Die verloren gegangen ist weil Es gibt jetzt keine Mühle mehr in Mecklenburg-Vorpommern.
00:22:09: Das heißt sie machen richtig Strukturentwicklung Wieder eine Mühle gibt und das hat eben auch ganz viel mit der gestaltung menschlicher Beziehung zu tun, die laufen.
00:22:20: Zu allen möglichen Bäckereien und sagen Mensch was sind eure Kunden kundinnenbereit mehr zu bezahlen dafür dass es wirklich nachgewiesermaßen regionale Produktion ist?
00:22:29: und das ist genau auch in so einem schönen Fall wo sich zeigt dass da verschiedene Themen ineinander greifen also weil die Leute oder die Kundinnen eigentlich eher bereit sind, für eine Regionalität ein bisschen mehr zu zahlen als für eine Bioproduktion.
00:22:43: Aber wenn das dann ineinander greift dass die Biopproduktion auch nachweislich regional ist weil es auch wieder eine Mühle gibt, dann sind da eben Wertschöpfungsketten geschlossen, die am Ende auch helfen CO-Zwei einzuspalen.
00:22:54: so das war die lange Hinleitung dazu.
00:22:57: also es sind immer sehr komplexe Fragen aber es geht eigentlich immer sozusagen als Beieffekt um Klimaschutz und im Kern geht es Alles, was das menschliche Leben so ausmacht.
00:23:07: Ja auch total spannend, was du mit der Mühle erzählt hast.
00:23:10: Das wusste ich auch noch nicht weil das Thema Mühlen in MV begleitet mich auch schon eine ganze Weile in meinem Projekt und es ist schön zu hören dass es so wieder aufgebaut wird.
00:23:20: Ihr wart ja jetzt viel im Land unterwegs und habt viele engagierte Menschen getroffen?
00:23:26: Gibt es denn... strukturelle Möglichkeiten oder sagen wir mal gibt es politische, also müsste es politisch Veränderung geben um diese Menschen zum Beispiel mehr zu stärken.
00:23:38: Oder diese Projekte mehr zu Stärken?
00:23:40: habt ihr da vielleicht Ideen?
00:23:42: Wir haben vor allen Dingen die Idee, dass wir eine gute Auswertung des Programms machen wollen.
00:23:46: Weil wir schon jetzt an vielen Stellen so Erfahrungswerte mitbekommen hier und da reicht es nicht oder v.a.
00:23:52: in den kleinsten und kleineren Kommunen ist das ganz oft auch ein Ehrenamtsthema.
00:23:56: Die haben dann eine ehrenamtliche Bürgermeisterin, die plötzlich das Thema Wärmewähmende mit bearbeiten soll.
00:24:03: chronisch ohnehin schon überlastet, auch unterfinanziert und fachlich sozusagen dann gar nicht so breit aufgestellt wie in der Stadt, wie Rostock oder auch Güstrow.
00:24:12: Selbst Güstrow kommt mit manchen Fragen schon ans Limit weil einfach da auch die Fachkräfte fehlen Und das gucken wir uns sozusagen besonders im Programm an.
00:24:20: also Wir sind ja ländlicher Raum Das heißt es gibt sechstausend Dörfer kleine und kleinste Strukturen und wir versuchen gut zu verstehen Wie man diese Leute unterstützen kann.
00:24:31: Ganz viel mit Unterstützungsnetzwerken zu tun, also dass wir einfach schauen wie kann man die Leute im Land haben?
00:24:37: Einfach so miteinander verbinden das jeweils nur ins Netzwerk reinrufen müssen um eine Fragestellung zu klären.
00:24:43: Deshalb haben wir das Format Dorfklima Schnack auch im Programm.
00:24:47: Das heißt es ist ein Online-Format einmal im Monat da kommen wirklich kleine Kommunen zusammen und was zum Thema... ökologisches Bauen, Dorf-Teichwiedervernässung, Wärme-Wende oder nachhaltige Mobilität zu hören und tauschen sich dann aber aus.
00:25:02: Und das geht vor allen Dingen eben um diesen Austausch auf Augenhöhe und auch zu wissen wo hat denn einer schon mal ein bestimmtes Förderprogramm durchgemacht?
00:25:10: Oder wo hat dann einer schonmal das Thema Dorfteichwiedervernessung durchgeackert?
00:25:15: oder wo hat einer schon einmal ein kaltes Nahwärmenetz auf den Weg gebracht?
00:25:20: Das ist ein sehr pionierhaftes Vorhaben!
00:25:23: um dann einfach Unterstützung zu bekommen.
00:25:25: Und genau, und wir versuchen sozusagen auch zu schauen inwiefern man das mit den Strukturen die es ja im Land gibt, ne?
00:25:30: Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur zum Beispiel so zu verbinden dass einfach deren Angebote dort besser wahrgenommen werden oder einfach eine höhere Sichtbarkeit bekommen.
00:25:39: Ich glaube, wir können uns politisch gerade einfach auch wünschen und mit dem Programm und den Aktivitäten, die wir machen dafür werben, dass Mittel in dieser Art weiterhin bereitgestellt werden.
00:25:51: Das ist Thema Klimaschutz weiterhin eine Rolle spielt oder eigentlich auch zunehmend eine Rolle spielen muss und für den Wettbewerb da nicht nochmal so reingeben, dass es für viele dieser Akteure die sich auf diesen Preis bewerben.
00:26:04: Die viel mit Fördermittelakfise zu tun haben was grundsätzlich natürlich bedeutet das wenn das klappt bekommen sie Geld und das ist gut.
00:26:11: gleichzeitig wissen wir alle dass das auch sehr aufwendig ist das Fördernmittel ein bestimmtes Thema bearbeiten oder sozusagen bestehende Projekte dann immer so ein bisschen darauf ausgerichtet werden müssen, dass sie in diesen Vorderrahmen passen und das wir natürlich einfach mit diesem Preisgeld einerseits eine Wertschätzung also eine Wert schätzung vom Land irgendwie gerade herstellen.
00:26:32: Und gleichzeitig wirklich einen Preis Geld vergeben.
00:26:34: Das heißt ein Geld Vergeben, dass die Antragstellenden in ihre Projekten stecken können wie Sie es gerade brauchen.
00:26:41: Und das kann bedeuten, das Einsetzen für den nächsten Förderantrag, für Eigenmittel um sozusagen Eigenmittel bereitstellen zu können.
00:26:49: Es kann aber auch bedeuten dass sie Ehrenamtliche die irgendwie über die letzten zehn Jahre aktiv waren, dass sie die vielleicht mal einladen oder da sozusagen man rückwirken ehrenamtspauschale zahlen.
00:27:00: und also wir merken einfach in allen Fällen fließt dieses Preisgeld in noch mehr Klimaschutz, Klimaschutzmaßnahmen Akzeptanzes thema's ... in die Kommunikation über das Thema ganz im Lokalen.
00:27:13: Also, dass ist einfach total wichtig und dafür setzen wir uns ein!
00:27:19: Also eine Sache, die uns immer wieder begegnet auch aus unserer sonstigen Arbeit... also das war zum Beispiel auch letztes Jahr auf dem Zukunftsfestival in Wismar-Thema da gab es eine AG oder einen Workshops im Thema ländliche Räume.
00:27:30: und wie geht man da so mit Strukturbedarf um?
00:27:34: Und was wir immer wieder sehen, ist dass so Themen an die Kommunen rangetragen werden.
00:27:39: Die sie einfach überfordern und das es eigentlich sowas wie eine Service Stelle geben müsste, die auch einfach Jobs übernimmt zum Beispiel in Absprache mit der Kommune einfach ein Thema bearbeiten und den Förderantrag fertig machen weil das ist wirklich ne Zeitfrage.
00:27:52: also sind einfach immer so wenig Leute auf deren Schultern alles lastet und die auch fachlich alles irgendwie halbwegs durchdrungen haben müssen.
00:27:59: Das ist einfach tolles so temporär Zugriffsmöglichkeiten zu haben, sei es dass man Unterstützung bei der Wärmeplanung braucht oder jetzt wissen möchte wie so ein Solarfonds funktioniert.
00:28:09: Wie man praktisch als gemeinde Geld verdienen kann mit einer PV Anlage und daraus dann Mittel weitergeben darf an Hauseigentümer innen damit die ihre energetische Sanierung zahlen.
00:28:20: das ist sozusagen klingt erstmal nach ne super Idee.
00:28:22: aber es in der Gemeinde die das gemacht hat die mussten richtig kämpfen, darum einen Weg zu finden wie das auch raushaltstechnisch alles im sauberen Bereich liegt und genau.
00:28:33: Und sowas sozusagen nebenbei zu bearbeiten oder auch einfach eine gute Kommunikationsstrategie Zugriff auf Kommunikationexpertinnen die einem einfach mal so ne Strategie schreiben und dann noch umsetzen zu haben.
00:28:44: also das wäre glaube ich ein richtiger Hilfe.
00:28:46: dass nämlich an vielen Stellen war dass das super wäre und dann auch Themen unabhängig dass das betrifft das Klimaschutz Thema genauso wie Fragen der Jugendbeteiligung und so weiter und sofort.
00:28:58: Also da geht es um ganz viele verschiedene Aspekte.
00:29:01: Okay,
00:29:01: also es geht auf jeden Fall schon mal ein konkreter Appell raus oder Wunsch aus der Praxis.
00:29:07: Habt ihr sonst noch was, was ihr den Zuhörenden mitgeben wollt?
00:29:11: zum Schluss?
00:29:13: Was wir sehen, ist ja dass die ganzen guten Lösungen da sind und ich glaube oder mit mich kann sozusagen nur alle ermutigen das Rad nicht neu erfunden werden muss.
00:29:22: Und dass sie sich über das Programm MVTUDE was und auch den Wertbewerb gutes Klimamachen informieren können und da einfach wirklich online gute Projekte, gute Ideen, gute Lösungen anschauen können und also nicht zögern sollten vielleicht in Kontakt zu treten an Austauschformaten die noch anstehen teilzunehmen ... um ins Gespräch zu kommen, nachzufragen.
00:29:41: Wie können wir das eigentlich bei uns machen?
00:29:43: Gerade so diese Vernetzung ist wirklich... würde ich jetzt einfach mal für das Programm sagen.
00:29:47: Läht ja alle einen noch mitzutun.
00:29:49: auch wenn jetzt viele konkrete Programme schon gelaufen sind oder auf der Wettbewerb jetzt sozusagen schon im Auswahlprozess sind gibt es auf jeden Fall noch Möglichkeiten digital aber sicherlich auch an einer oder anderen Stelle vor Ort sich zu informieren und sich mit anderen zusammen zu tun auszutauschen um Mut zu schöpfen und weiterzumachen.
00:30:09: Sehr, sehr cool.
00:30:10: Wir packen natürlich alle Links in die Shownotes.
00:30:14: und ja damit vielen, vielen Dank an euch.
00:30:16: freue mich sehr dass ihr heute hier wart und so viel ermutigen das erzählt habt.
00:30:21: und ja vielleicht hören wir uns irgendwann mal wieder.
00:30:24: Vielen Dank!
00:30:24: Vielen Dank für die Einladung.
00:30:27: Das war Global Lokal.
00:30:28: Vielen Dank an euch fürs Zuhören und ein großes Dankeschön an Eva & Lisa.
00:30:33: Infos zum Programm findet ihr unter anderem auf der Website von Zukunftshandeln MV und der MV Tutors.
00:30:39: Diese Folge ist Teil des Projektes Klimagerechtigkeit global gedacht und lokal verankert in MV, das eine Weltlandesnetzwerk ist.
00:30:47: MV Was bedeutet für euch Klima-Gerichtigkeit?
00:30:50: Schreibt uns gerne bei Instagram at eineweltmv.
00:30:54: Wir hören uns wieder am zehnten August.
00:30:56: Bis dahin!
00:30:56: Euch alles Gute.